Hilfe für kleine Schleiereulen

Glück im Unglück hatten zwei fast flügge Schleiereulen, die aus ihrem Nistkasten gefallen waren.

Henry Haar, Mitarbeiter der Agrargenossenschaft Paplitz, entdeckte kürzlich im Fiener Bruch
zwei noch nicht flügge Schleiereulen, die anscheinend aus ihrem Nistkasten gefallen waren.
Er bat uns um Hilfe und gemeinsam setzten wir die beiden Pechvögel wieder in den
Nistkasten zu ihren Geschwistern.


Die Schleiereulenpopulation hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit Einbrüchen
zu kämpfen und erholt sich derzeit wieder etwas. Umso erfreulicher ist es, dass hier im
Zentrum des Großtrappenlebensraumes im Fiener Bruch in den letzten Jahren die
Schleiereulen kontinuierlich brüteten.

Die Verbesserung des Lebensraumes für die Großtrappen gehört zu unseren zentralen Aufgaben. Diese Maßnahmen kommen natürlich nicht nur den Trappen zu Gute. Eine Fülle von Tier – und Pflanzenarten profitieren davon. Neben zahlreichen Insektenarten, sind es vor allem Vögel der Agrarlandschaften. So ziehen in den Großtrappenschongebieten auch Brachvögel, Wiesenweihen und  Kiebitze ihre Jungen groß. Und auch die Schleiereulen fühlen sich wohl: Hier gibt es eben noch ausreichend Flächen, auf denen sie rund ums Jahr ihrer Beute nachstellen können.

Es würde uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen würden. Ziel des Fördervereines Großtrappenschutz e.V. ist es, die Großtrappe in einer floristisch und faunistisch artenreichen Kulturlandschaft zu erhalten. Neben Kooperationen mit Agrarbetrieben, erreichen wir dies zum Beispiel auch mit dem Aufkauf von Land. So kann der Lebensraum am effektivsten geschützt werden.

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